Stadtrundgang "Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge"
27Sep11:0018:22Stadtrundgang "Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge"
Veranstaltungsdetails
Der Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. Neustadt macht auf den Stadtrundgang „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ aufmerksam, der am Sonntag, den 27. September 2026 11 Uhr (Zwischen den Brücken)
Veranstaltungsdetails
Der Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. Neustadt macht auf den Stadtrundgang „Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge“ aufmerksam, der am Sonntag, den 27. September 2026 11 Uhr (Zwischen den Brücken) am Holocaustmahnmal beginnt. Einzelheiten zu den Inhalten finden Sie unten.
Die Teilnahme ist kostenlos. Zum Foto: Bildunterschrift: Auf den Wiesen zwischen den Leinebrücken verbrannten Neustädter Nazis in der Nacht nach dem Pogrom Kultgegenstände aus der Synagoge in der Mittelstraße (Ansichtskarte Anfang des 20. Jahrhunderts)
Der Stadtrundgang ist der Auftakt zum umfangreichen Herbstprogramm des Arbeitskreises Regionalgeschichte mit dem Titel „Unerwünscht und abgestempelt – Über Vorurteile und ihre Folgen“, über das wir Sie nochmal extra informieren. Der gedruckte Programmflyer liegt schon jetzt in Neustadt aus, kann aber auch hier eingesehen werden: AR_Veranstaltungen_Sept-Dez2026_Flyer_Einzelseiten_15062026
Jüdisches Leben in Neustadt am Rübenberge
Stadtrundgang ca. 1 Stunde
Seit Jahrhunderten wurden jüdische Menschen aus der christlich dominierten Gesellschaft ausgegrenzt. Im 19. Jahrhundert forderten Antisemiten, Juden im Alltagsleben zu diskriminieren, ihnen die Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie zu vertreiben. Die Nazis setzten das alles in die Tat um und ermordeten schließlich sechs Millionen Jüdinnen und Juden in Europa. Auch die jüdische Gemeinde in Neustadt a. Rbge. wurde vernichtet. Dennoch sind heute noch Häuser in Neustadt zu finden, in denen jüdische Familien lebten und arbeiteten. Es gibt Gebäude, Straßen und Plätze, die für die Geschichte der traditionsreichen jüdischen Gemeinde von besonderer Bedeutung waren. Darüber hinaus spiegelt sich im Straßenbild ein mehr als dreißigjähriger Diskurs um das öffentliche Gedenken an die Verfolgten.
Kontakt:
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Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
Im Dorn 7, 31535 Neustadt
Tel.: 05032-61705
Mail: region-und-geschichte@posteo.de
www.ak-regionalgeschichte.de
